Alle Beiträge von Olaf Enger

Autofahrer muessen erstmals seit langem weniger zahlen

Lange ging es mit den Prämien bei der Kfz-Versicherung immer nur nach oben. Doch nun scheint der Trend nach Untersuchungen von Vergleichsportalen gebrochen. Viele Anbieter haben ihre Preise für Neukunden gesenkt.

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In der Autoversicherung fallen erstmals seit längerer Zeit die Prämien für Neukunden. „Für Verbraucher, die in diesem Jahr wechseln, wird es im Durchschnitt billiger“, sagt Ivana Höltring, Geschäftsführerin des Versicherungsvergleichsportals NAFI. Sie hat für die „Welt am Sonntag“ errechnet, dass die Preise um ein bis drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen sind. „Sowohl die Mehrheit der teuren Anbieter als auch die der billigen Direktversicherer haben ihre Preise für Neukunden gesenkt.“

Die Durchschnittsprämien bei einfachen Haftpflichtversicherungen würden demnach durchschnittlich um mehr als ein Prozent fallen, bei den Teilkasko-Versicherten gibt es ein Minus von 1,7 Prozent und bei der Vollkasko geht es sogar um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr nach unten.

„Nachdem die Preise über Jahre gestiegen sind, könnte es jetzt eine Trendwende geben“, sagt auch Wolfgang Schütz, Geschäftsführer des Vergleichsportals Verivox. Allerdings bleibe die Spanne zwischen teuren und günstigen Prämien unverändert hoch.
Der Bund der Versicherten ist skeptisch!

Neben direkten Preisnachlässen müsse man allerdings auch mögliche indirekte Effekte berücksichtigen, mahnte der Bund der Versicherten: Wenn ihre Einnahmen sinken, würden Versicherer bei der Schadensregulierung häufiger sparen. Die Verbraucher sollten deshalb etwa auch darauf achten, dass die Haftpflicht-Deckungssumme für Personenschäden möglichst höher liege als gesetzlich vorgeschrieben.

Anfang des Jahres hatten manche Versicherer noch steigende Prämien in der Kfz-Versicherung erwartet. So hatte zum Beispiel Deutschlands drittgrößte Versicherungsgruppe Talanx nach den massiven Hagel- und Hochwasserschäden 2013 zunächst höhere Preise in Aussicht gestellt.

Quelle Artikel: focus.de
Quelle Foto: Stefano Maccari – Fotolia

Neue Kfz-Typklassen 2015 – Für diese Autos ändert sich die Kfz-Typklasse

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Renault Captur auf der IAA 2011: Für den 66-KW-Benziner geht es mit der neuen Typenklassen-Tabelle um vier Stufen nach oben
(Foto: Getty Images)

Zum Jahreswechsel werden sich für 26 Prozent der deutschen Autofahrer die Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung ändern. Dabei verschlechtert sich die Einstufung für knapp 14 Prozent der Versicherten, für rund 12 Prozent verbessert sie sich. So wird beispielsweise eine Diesel-Variante des Golf VII drei Klassen niedriger eingestuft. Für den Toyota GT 86 und der Renault Captur mit einem 66-KW-Benzinmotor geht es hingegen um vier Klassen nach oben.

In der Vollkaskoversicherung rutschen knapp 36 Prozent der Autos in niedrigere Klassen. Rund 10 Prozent erhalten eine höhere Einstufung. Für die restlichen 54 Prozent der angemeldeten Fahrzeuge bleibt alles beim Alten. Ähnliche Ergebnisse ergeben sich auch für die Teilkaskoversicherung. Knapp 35 Prozent der Fahrzeuge erhalten niedrigere, rund 12 Prozent höhere Typklassen.

Anhand der Typklasse berechnen Versicherer die Beiträge für die Kfz-Police. Dabei fließen Schaden- und Unfallbilanz sowie die durchschnittlich anfallenden Reparaturkosten der verschiedenen Automodelle in die Berechnung mit ein. Wird ein Auto in der Typklasse nach oben gestuft, wird der Beitrag für die Versicherungsnehmer meist teurer. Geht es hingegen ein oder mehrere Klassen nach unten, zahlen Kunden weniger.

Unter diesem Link können Versicherte erfahren, ob sich die Typklasse ihres Autos ändert.

(c) Constance Riede – dasinvestment.de

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